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Berufserfahrung von Stephan Heuscher (bis 2009)

Bedag Informatik; Applikations-Architekt, Projektleiter, Gruppen­leiter; seit März 2006

Leitung Gruppe Consulting
Leitung einer Gruppe von sechs Mitarbeitern, mit Projekten in den Bereichen Gebäude- und Wohnungswesen, Input-Output Management, Berechtigungs­management und digitaler Langzeitarchivierung.

Registerharmonisierungslösung Geres
Das Projekt Geres hatte ab 2003 die automatisierte Nachführung von Personendaten im Kanton Bern zum Ziel und wird seit 2006 produktiv betrieben. Im Zuge der Registerharmonisierung und anhand der gesammelten Erfahrungen wurde die Applikation ab 2007 vollständig neu entwickelt. Das Resultat dieser Entwicklung konnte als Open-Source-Produkt an weitere Kantone, der Geres Community, vermittelt werden. Zusätzlich wurden neue Datenbestände in Geres verfügbar, z.B. Gebäude und Wohnungsdaten. Mit Geres verfügen Kantone über Daten in derselben Qualität und Aktualität wie die Gemeinden. Für Abklärungen und Kontaktaufnahmen (z.B. Versand) werden so grosse Einsparungen erzielt. Die Geres Community umfasst heute die Kantone Aargau, Basel-Land, Bern, Jura, Freiburg, Waadt, Schaffhausen, Schwyz, Uri, Ob- und Nidwalden; weitere Kantone haben ebenfalls Interesse angemeldet.
Unter dem Registerharmonisierungslösung Geres war ich an folgenden Teilprojekten beteiligt:

Projektleitung und Design Geres Objektregister
Das Geres Objektregister baut auf dem Gebäude- und Wohnungsregister auf, welches vom Kanton Waadt in die Geres Community eingebracht wurde. Dieses wurde von einem Team von zwei bis vier Java-Entwicklern für die Bedürfnisse der Community weiterentwickelt und um Webservices erweitert. Das Projekt wurde erfolgreich mit der Scrum Methode geführt. Technologien: JSF, JSP, JAXP, Spring, Drools, Hibernate, Selenium, JUnit.

Projektleitung und Design Geres Personenregister
Aufbauend auf den Erfahrungen des Gemeinderegistersystems wurde für den Kanton Bern ein neues System auf der Basis des schweizweiten Meldewesen Standards eCH-0020 entwickelt. Dies mit dem Ziel, das System auch anderen Kantonen im Rahmen einer Open Source Community zur Verfügung zu stellen. Das Projekt wurde mit der Scrum Methode geführt, ein Novum für das Geres Projekt. Das Entwicklungs-Team bestand aus drei bis sieben Java-Entwicklern. Technologien: JSF, JAXP, Spring, Hibernate, JUnit.

Projektleitung und Design Geres Message Bus
Der Geres Message Bus ist ein sedex (SEcure Data Exchange) kompatibler Bus. Damit werden Meldungen innerhalb eines Kantons nicht mehr über Server des Bundes verteilt, sie bleiben im Kantons. So können mit bei der Übermittlung von sedex-Meldungen innerhalb des Kantons Kosten gespart werden. Das Projekt wurde mit Hermes geführt; das Entwicklungs-Team bestand aus zwei Java-Entwicklern. Technologien: JMS, JMX, JAXP, Hibernate, JUnit.

Projektleitung, Design und Entwicklung Geres Kanton Bern
Das Vorgängerprojekt des Geres Personenregisters aktualisiert das Zentrale Personenverzeichnis des Kantons Bern (ZPV) mit Daten der Einwohnerkontrolle der Gemeinden. Das Projekt wurde mit Hermes geführt; das Entwicklungs-Team bestand aus vier Java-Entwicklern. Technologien: Swing, BI-Framework, JDBC, Apache Axis, Websphere, JUnit.

Projektleitung Einführung von Continuous Integration
Mit einer Qualitäts-Initiative wurde die Codequalität, die Testabdeckung und die Reaktionszeit auf Fehlermeldungen stark verbessert. Die im Projekt evaluierten Tools und die Vorgehensgrundsätze werden bei allen neuen Projekten des Geschäftsfelds angewendet. Tools: Hudson, JUnit, Maven, Ant.

Projektleitung, Design und Entwicklung OSS-Migration Geres Kanton Bern
Diese Migration des Application-Stacks von Geres weg vom Mainframe hin zu Open Source Technologien erlaubte eine Entlastung der Host-Infrastruktur und die einfachere Skalierbarkeit der Applikation. Technologien: Swing, Active Directory, Tomcat, Websphere, RACF.

Weiter war ich an folgenden Projekten ausserhalb des Projekts Geres beteiligt:

Projektleitung und Design Elektronische Berechtigungsverwaltung Kanton Bern
Entwicklung eines medienbruchfreien, sicheren Berechtigungs-Prozesses für den Kanton Bern. Aufgrund der volatilen Anforderungen wurde erstmals das Grails Webframework eingesetzt. Dies mit durchschlagendem Erfolg. Das Projekt wurde mit der Scrum Methode geführt; das Entwicklungs-Team bestand aus zwei Java-Entwicklern. Technologien: Active Directory, Kerberos, Grails.

Projektleitung Optimierung der Dokument-Konvertierung für das Input-Output Management
In der Massenverarbeitung in der Druck-Vorstufe müssen Druckdaten (DOC, PDF, etc.) in das AFP Format umgewandelt werden. Dieser Prozess wurde neu überwachbar und skalierbar entwickelt. Das Projekt wurde mit der Scrum Methode geführt; das Entwicklungs-Team bestand aus zwei Java-Entwicklern. Technologien: Tomcat.

Projektleitung, Design und Entwicklung Datenablage für grosse Datenmengen
Die Datenablage hält grosse Datenmengen vor, damit die Kommunikations-Kanäle nicht durch deren Verteilung belastet werden. Jeder Empfänger holt sich die Daten bei Bedarf. Das Projekt wurde mit der Hermes Methode geführt; das Entwicklungs-Team bestand aus einem Java-Entwickler. Technologien: REST Web Services, Tomcat, Java Servlets, JUnit.

Consulting Business Case Gebäude- und Wohnungsregister Kanton Bern
Unterstützung bei der Erstellung eines Business Cases für die Einführung eines kantonalen Gebäude- und Wohnungsregisters für den Kanton Bern.

Projektleitung, Design und Entwicklung Erstvergabe AHVN13 Kanton Bern
Für die Erstvergabe der neuen Versicherungsnummern wurde die Personendaten aller Einwohner des Kantons Bern via sedex an die Zentrale Ausgleichsstelle Bund übermittelt. Das Projekt wurde mit der Hermes Methode geführt; das Entwicklungs-Team bestand aus zwei Java-Entwicklern. Technologien: sedex, Tomcat, JMX, JUnit.

Projektleitung, Design und Entwicklung neue Webservices für die Zentrale Personenverwaltung
Aufgrund neuen Sicherheits- und Performance Anforderungen wurden ein neues Kern-Modell und Webservices mit SAML-Unterstützung entwickelt. Diese Das Projekt wurde mit Hermes geführt; das Entwicklungs-Team bestand aus drei Java-Entwicklern. Technologien: WS Security, SAML, Apache CXF, Hibernate, JUnit.

Projektleitung Wartung und Weiterentwicklung ZPV, Zentrale Personenverwaltung Kanton Bern
Die Zentrale Personenverwaltung ist das Herzstück der Berner Verwaltung. Sie stellt Personendaten für alle wichtigen kantonalen Applikationen über verschiedenste Schnittstellen zur Verfügung. Unter meiner Leitung wurde erstmals ein Life-Cycle-Management für die Applikation und die Schnittstellen erarbeitet und umgesetzt. Das Projekt wurde mit Hermes geführt; das Wartungs- und Entwicklungs-Team besteht aus einem Java- und einem Cobol-Entwickler. Technologien: Cobol, Swing, BI-Framework, JDBC, JUnit.

REAG IT-Solutions; Senior Java Developer; Juni 2005 bis Februar 2006

Definition von Schnittstellen und einer Migration (Juni 2005 bis Februar 2006)
Konzeption, Definition, Validierung und Umsetzung technischer Schnittstellen (Datei- und Datenbankformate) sowie einer Daten-Migration aus einer Access-Datenbank und Ex­cel-Listen im Auftrag verschiedener Stellen der Schweizerischen Eidgenossenschaft. Die Implementation erfolgte Basis eines GUI- und Datenbank-Frameworks in Borland Delphi 7.

ikeep; Mitgründung ikeep und Consulting für Institutionen und Firmen als Archiv-Ingenieur im Bereich der Digitalen Langzeitarchivierung; Oktober 2004 bis Mai 2005

Projektleitung, Design und Implementation eines "perception-based web-archiving" Tools (Februar 2005 bis Mai 2005)
Projektleitung, Design und Implementation einer Web-Archivierungs-Applikation basierend auf den ak­tu­ellen Er­kenntnissen zur Web-Archivierung. Bei diesem selbst entwickelten Ansatz wer­den Screen-Cap­turing, Browser-Controlling und Proxy-Technologien zu einer App­li­ka­ti­on zu­sam­men­ge­führt, welche die verschiedenen Ansprüche an die Archivierung von Web­sites ab­deckt.

Aufbau der ikeep (Oktober 2004 bis Mai 2005)
Es gibt viel zu tun im Bereich der Digitalen Langzeitarchivierung. Akquisition von Aufträgen, Marketing, Kundengesprä­che, Offertenerstellung und Pro­jekt-Um­setzungen.

Schweizerisches Bundesarchiv; Datenarchitektur und XML-Processing, Fachgruppe ARELDA (Archivierung elektronischer digitaler Daten und Akten); Januar 2002 bis September 2004

Datenarchitektur ARELDA (August 2002 bis September 2004)
Umsetzung des Open Archival Information System (OAIS) ISO-Standards (ISO 14721:2003) in eine Datenarchitektur. Das Resultat ist ein Glossar, die Umsetzung und Ver­einfachung des OAIS Datenmodells, ein technischer und archivischer Meta­daten­kata­log und ein Vorschlag, wie die Entitäten in XML abzubilden sind. Für die Modellierung wur­de UML verwendet, die Definition der Metadaten erfolgt in XML Schema Definition (XSD).

SIARD Metadata Definition Editor (März 2003 bis September 2004)
Da bei SIARD (Software Invariant Archival of Relational Databases) die Metadaten der archi­vierten Datenbank nachträglich erfasst werden und diese Metadaten von archi­vier­en­der In­stitution zu Institution variieren, wurde ein WYSIWYG Tool entwickelt, das die Er­fassung der Metadaten-Definitionen erleichtert. Der SIARD Metadata Definition Editor er­laubt es die De­finitionen in allen gewünschten Sprachen zu erfassen, das Layout für SIARD zusammenzu­stellen und diese Daten als XML Schema Definition (XSD) zu ex­por­tier­en. Die Applikation wurde in Eclipse erstellt, Technologien: Swing und Java XML.

AMDA (Juni 2002 bis Juni 2004)
Automatischer Import von Metadaten zu den im Parlament aufgenommenen Ton-Da­tei­en. Die Parlamentsdienste stellen die Metadaten in XML zur Verfügung, diese werden in AMDA (Audio Metadaten Akquisition) importiert, und schliesslich werden die geschnittenen Ton-Da­teien den je­wei­li­gen Verhandlungen zugeordnet. Die Applikation läuft auf Apache Tomcat als Servlet/JSP und benutzt Castor für die Persistenz.

SQL Parser (Juni 2002 bis Oktober 2002)
Für das Projekt SIARD wurde ein SQL-Parser entwickelt, der die Syntax in Views und Con­straints in der Datenbank auf SQL-99 Konformität überprüft, sowie die referentielle In­tegrität der zu archivierenden Datenbank sicherstellt.

Reviews zu SIARD (April 2002 bis September 2003)
Überprüfung des Java Codes, der XML Dateien und der Software Design-Do­ku­men­ta­tion, die von einer externen Firma erstellt wurden. Festlegen von Dokumen­tations­standards in XML so­wie Unterstützung bei der Programmierung von XSLT.

TIFF Analyzer (Januar 2002 bis April 2002)
Java-Command-Line Applikation, welche TIFF-Dateien auf ihre Konformität zu Bundes-Standards testet.

Crosspoint Informatik; Architekt / Consultant / Java SW-Entwickler; Dezember 2000 bis Dezember 2001

Kartenverwaltung Postfinance (April 2001 bis Dezembern 2001)
Entwicklung und Implementierung einer Postcard Callcenter Applikation. Diese er­mög­licht es dem Callcenter Mitarbeiter alle Postcard-relevanten Aktionen sofort auszulösen. Haupt-Her­aus­forderung war die Integration verschiedenster Legacy-Applikationen unter ei­ner Ober­flä­che. Entwicklung in JBuilder, mit Swing.

User-Verwaltungs-Tool (April 2001 bis Juni 2001)
Entwicklung und Implementierung eines Tools für die User-Verwaltung von PostFinance. App­likationen. Fat Client (Swing) mit direkter Oracle DB-Anbindung.

Unterhalt der Crosspoint Infrastruktur (Januar 2001 bis Dezember 2001)
Ausbau und Unterhalt des Netzwerkes, der Backups und der Server (WinNT, Win2000 und Linux). Planung der Netzwerkinfrastruktur inklusive der Anbindung an das Internet über ADSL, der Installation der Firewall und VPN von externen Standorten. Zu meiner grossen Freude wurde auch hier das Tool TWiki für die interne Kommunikation und Dokumentation neu eingeführt.

IT-Shop Verwaltung (Dezember 2000 bis März 2001)
Online Bestellung von Post-internen IT-Dienstleistungen und Produkten. Anpassungen des IT-Shops (Post-Interne eCommerce Anwendung) auf neue Anforderungen im GUI- und DB-Be­reich. Entwicklung in Java, IBM VisualAge.

Swisscom, Corporate Technologies; SW-Entwickler / Consultant; Mai 1999 bis November 2000

Document Management für XML Dokumente (Juni 2000 bis November 2000)
Evaluation und Anpassung einer XML Dokumentenverwaltung. XML Umsetzung am Beispiel des Quick Reference Guides der Swisscom Produkte. Dieses Projekt wurde von mir geleitet.

Swisscom XML Styleguide (Mai 2000 bis August 2000)
Erarbeitung von Richtlinien für den Einsatz von XML innerhalb der Swisscom. Festlegung eines Standards für zukünftige XML-Anwendungen. Konzeptionelle Arbeit.

Swisscom WAP Portal (Mai 2000 bis Juli 2000)
WAP Zugriff auf die Mitarbeiterdatenbank, MS-Exchange Mail und Schedule. An­wend­ung des MEX Frameworks, zeigte die einfache und schnelle Integration neuer App­li­ka­tion­en ins Framework. Diese Applikation erfreute sich bis Mitte 2003 grosser Beliebtheit, wurde von WAP Handy Besitzern rege benützt und rief immer wieder ungläubiges Stau­nen hervor. Als 2001 die Abschaltung drohte, rief der da­malige Chef von Swiss­com Mo­bile (Carsten Schloter) aus seinen Kor­sika-Ferien an, um sich persönlich der Weiterführung des Portals zu ver­sich­ern. Die E-Mail hatte er über das Swisscom WAP Portal auf seinem Handy ge­le­sen.

Dokumentations Infrastruktur (Januar 2000 bis November 2000)
Evaluation und Unterhalt einer einfach zu bedienenden und wartungsarmen Do­ku­men­ta­tionsplattform für das Knowledge Management. Das Tool TWiki wurde evaluiert, auf einem Linux Server aufgesetzt und wird abteilungsintern bis heute erfolgreich für die Zu­sammen­arbeit und Kommunikation eingesetzt.

WAP E-Wallet (Dezember 1999 bis Mai 2000)
Zugriff auf das Commercemaker E-Wallet mit WAP. Implementation der Anzeige des momentanen Stands und dem Aufladen des E-Wallets mit der Kreditkarte. Anpassung der Java Microbilling Software auf WAP und Performanceerhöhung durch Multithreading.

MEX: Messaging Enhanced Exchange (November 1999 bis November 2000)
Forschungsprojekt für ein Framework zur die einfachen perso­nalisierten Anbindung von App­li­kationen über verschiedenste Kommunikationsmedien (Web, WAP, SMS, Email, Fax, Voice, etc.). Design und Implementation sowie erfolgreicher Einsatz einer neuen Art der Soft­ware-Entwicklung: Extreme Programming. Einsatz neuster Technologien, z.B. XML für User Interface Verhalten und Design. Vorbereitungen für eine Migration nach Enterprise JavaBeans.

MobiFlower (Juni 1999 bis November 1999)
Erstellung eines WAP eCommerce Pilot Services mit Fleurop. Dieser Dienst wurde an der Telecom '99 in Genf am Swisscom Stand vorgestellt und ausgewählte Kunden konnten einen Fleurop-Blumenstrauss verschicken. Meine Aufgabe bestand im Design und Implementierung dieser Applikation auf Java Servlet Basis, sowie dem Erstellen der WML Seiten. Das grösste Problem waren die WAP Handys, die abstürzten und den WAP 1.1 Standard nur mangelhaft implementiert hatten.

SWIBI (Mai 1999 bis Oktober 1999)
Entwicklung einer einheitlichen Benutzeroberfläche für die Rechnungsstellung und -Mutation. Consulting in den Bereichen Java Test Software, Hilfesysteme und Hi­sto­ri­sier­ung der Rechnungsdaten. Zum Einsatz kamen Java Help, Swing und JUnit.

Telecom PTT, Corporate Technologies; Praktikant ETH-Praktikum; Juli 1997 bis Oktober 1997

Explorations-Arbeiten im Bereich Voice over IP (VOIP). Diese bestanden in der Implementierung eines Packet-Loss- und Delay-Algorithmusses Internet-Simulators in C (SUN), dem Testen verschiedener PC-Programme und Gateways im VOIP-Bereich, dem Aufbau einer Test-Umgebung für Qualitätsmessungen von VOIP-Produkten mit unterschiedlichen Verbindungs- und Stör-Parametern, sowie der Automatisierung der Tests (Visual Basic).

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